Interaktives Museum „Story of Berlin“

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Foto: Monique Wüstenhagen
Foto: Monique Wüstenhagen

Sie wollen beim nächsten Museumsbesuch die Ausstellung nicht nur bestaunen, sondern in das Geschehen hineintreten? Dann ist das interaktive Museum im Westen Berlins genau das richtige für Sie! Direkt an der Kult-Straße Berlins Ku’damm eröffnete schon zum 16. Mal das Museum „The Story of Berlin“ und ist mit rund 250.000 interessierten Besuchern pro Jahr fester Anlaufpunkt für alle Hauptstadt-Touristen. Auch für neugierige Berliner, die ihre Stadt kennen lernen und entdecken wollen, ist die alternative Ausstellung ein Highlight in der Kultur-Stadt. Vor wenigen Tagen konnte die Ausstellung einen ganz besonderen Ehrengast empfangen: Kerstin Gradl aus Potsdam. Sie war exakt die 3.562.166ste Besucherin des Berlin-Museums. „Das entspricht genau der Einwohnerzahl Berlins“, erläutert Geschäftsführer Bernhard Schütte, und ergänzt: „Jetzt war schon ganz Berlin bei uns zu Gast.“ Das Gefühl den Rekord zu Erreichen ist für den Geschäftsführer unbeschreiblich. „Wir sind unheimlich stolz, dass wir für alle Berliner und Touristen heute Anlaufstelle Nummer Eins sind, wenn es um Fakten, Geschichte und Hintergründe rund um Berlin geht“, fügt Schütte hinzu.

Denn von der Gründung Berlins im 13. Jahrhundert bis zu aktuellen Themen wie Migration und Integration deckt das privat initiierte und ohne Fördermittel arbeitende Museum am Kurfürstendamm alle Epochen der fast 800-jährigen Stadtgeschichte ab. Dabei setzen Schütte und sein Team in ihrer Ausstellung Sowohl auf echte historische Exponate als auch auf lebensnahe Kulissen: So drängen sich die Besucher durch die Enge eines typischen Gründerzeithofs aus dem 19. Jahrhundert und finden sich ein Jahrhundert später in einem West- und einem Ost-Berliner Wohnzimmer wieder. Diese künstlerisch-dramaturgische Inszenierung mit begehbaren Kulissen lässt die Menschen selbst zu einem Teil der Geschichte Berlins werden.

Sie erhalten zudem die Möglichkeit, die Ausstellungspräsentationen interaktiv zu beeinflussen und Informationen zu eigenen Interessensgebieten selbständig abzurufen. Gleichzeitig spricht das Museum durch Toneinspielungen, wahrnehmbare Gerüche und fühlbare Reize alle Sinne der Besucher an. Einer der Höhepunkte des Rundgangs ist die Führung durch den Strahlenschutzbunker unter dem Kudamm Karree aus dem Jahr 1974 mit seinen 3.592 Betten, der bis heute innerhalb von wenigen Tagen wieder betriebsbereit sein kann. „Wir wollen mit dieser Ausstellung auch die nicht typischen Museumsbesucher erreichen und setzen daher statt auf schnöde Jahreszahlen auf erlebbare Geschichtsvermittlung und die Darstellung thematisch zusammenhängender Epochen“, erläutert Bernhard Schütte.

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